03. Februar 2016:

Unsere Filmpräsentation gestern war ein voller Erfolg, herzliche Gratulation an die gesamte Filmcrew!
Hier die Aussendung dazu:

Filmpräsentation „Setze ein Zeichen!“
Neuer Kurzfilm zum Thema „Cybermobbing“ für den Einsatz im
Unterricht an Österreichs Schulen, in Kooperation mit Studierenden der
„Alpen-Adria-Universität“ Klagenfurt. Der Film wurde heute im Rahmen
einer Pressekonferenz mit anschließender Diskussion am Institut für
Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt
präsentiert.
Die Klagenfurter Filmemacherin und Medienpädagogin Mag. Dr. Caroline
Weberhofer hat im vergangenen Semester am MK-Institut der Alpen-Adria-Universität
Klagenfurt im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit Studierenden den Film „Setze ein
Zeichen!“ zum Thema Cybermobbing produziert. Er wird in Österreichischen Schulen
im Unterricht zum Einsatz kommen und die Kinder und Jugendlichen dazu animieren,
sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Zum Inhalt: Der Film bietet einen Einblick, was durch Cybermobbing passieren kann
und wie es den Betroffenen geht. Michaela Horn, die Mutter eines Cybermobbing-
Opfers erzählt die Geschichte ihres Sohnes Joel, der sich am Ende seines Leidenswegs
das Leben genommen hat, als er den Druck und die Erniedrigungen, denen er durch
Cybermobbing ausgesetzt war, nicht mehr ertragen konnte. Das seit 01.01.2016
gültige Gesetz zum Thema Cybermobbing wird im Film vorgestellt und es werden
Wege aufgezeigt, wie Betroffene sich Hilfe holen können.
Der Film ist in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen, dem
Kärntner Landesjugendreferat, der Plattform saferinternet.at und der Förderaktion
netidee.at entstanden und steht ab 9. Februar 2016 auf www.saferinternet.at zum
kostenlosen Download zur Verfügung und er wird auch über den
Bildungsmedienserver des Bundesministeriums für Bildung und Frauen kostenlos zur
Verfügung gestellt sowie im Kärntner Bildungsmedienzentrum zum Verleih angeboten
und er ist auf youtube kostenlos abrufbar.
„Mit dem Kurzfilm soll darauf aufmerksam gemacht werden, welche fatalen Folgen
Mobbing und Cybermobbing haben können. Die Geschichte einer betroffenen Mutter
soll zum Nachdenken anregen, wie von einem selbst, aber auch von anderen die
neuen Medien genutzt werden und inwiefern die persönlichen Grenzen und ein
respektvoller Umgang miteinander gewahrt werden“, so Jugendlandesrätin Dr. Beate
Prettner bei der Präsentation.
„Wichtig ist, dass wir alle hinsehen, anstatt uns abzuwenden. Wenn Unrecht
geschieht, sei es im realen Leben oder im World Wide Web, ist es unsere Pflicht, aktiv
zu werden – ich appelliere hier auch an die Zivilcourage“, sagte
Landesschulrats-präsident Rudi Altersberger.
Luzia Halbrainer von saferinternet stellte die Arbeit der Plattform vor und zeigte
Möglichkeiten zum Thema Cybermobbing in der Jugendarbeit auf. Sie wies auch auf
die Möglichkeit hin, sich kostenlos aus ganz Österreich bei „Rat auf Draht“ unter 147
Hilfe zu holen.
Michaela Horn, betroffene Mutter, wünscht sich einen Internet-Führerschein für alle
SchülerInnen im Alter von 10 Jahren: „So wie es die Fahrradprüfung gibt, würde es
auch Sinn machen, am Beginn des neuen Schuljahres nach der Volksschulzeit eine Art
Internet-Führerschein mit allen SchülerInnen zu machen, damit sie erste Regeln lernen,
die für die Nutzung des Internets sinnvoll sind.“

Von | 2017-09-18T15:57:56+00:00 03.02.2016|Cybermobbing|0 Kommentare

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